Zahlen-Daten-Fakten


Gründe für Betriebliche Gesundheitsförderung

1. Demografischer Wandel

Nachwuchskräfte fehlen und die Mitarbeiter werden immer älter und damit anfälliger für Krankheiten. Laut einer Studie könnte betriebliche Vorsorge hier viel ausrichten – doch sie wird kaum praktiziert.

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt tickt eine Zeitbombe, die Unternehmen künftig vor große Probleme stellen könnte. Die Bevölkerung wird immer älter und so steigt auch das Durchschnittsalter der Belegschaften. Im Jahr 2024 dürfte die Altersgruppe der 50- bis 65-Jährigen mehr als 40 Prozent der deutschen Erwerbsfähigen stellen. Damit werden bestimmte Krankheitsbilder unter den Arbeitnehmern zunehmen: Diabetes, Arthrose und Herzkrankheiten etwa finden sich gehäuft in dieser Alterskohorte. Ganz abgesehen von den unerfreulichen Konsequenzen für jeden Einzelnen bedeutet der Trend nichts Gutes für die Leistungsfähigkeit der Betriebe. Wer krank ist, kann nicht arbeiten. Und der demografische Wandel hat noch eine andere, nicht weniger gefährliche Folge: Wenn die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter abnimmt, sinkt auch die Zahl der verfügbaren Fachkräfte. Der ohnehin schon schwelende Fachkräftemangel dürfte sich dadurch weiter verschärfen. Beide Entwicklungen sind bedrohlich für die Unternehmen und ihre Wettbewerbsfähigkeit.

 

Mitarbeiterbindung

Fachkräftemangel